Fasching (von Angelina Krasser)

 

Bald war Fasching in der kleinen Nebenstadt Blubbing. Lina war die Klassensprecherin in der 3.b und musste das bevorstehende Faschingsfest der Schule vorbereiten. Natürlich halfen ein paar andere Kinder der Schule mit, jedoch musste Lina schnell feststellen dass der heutige Tag nach einer Pechsträhne verlief.

 

Sie hatte eine Liste mit ihren Arbeiten aufgestellt. Die meisten Aufgaben hatte natürlich wieder einmal sie. Lina sah auf ihre Liste und las entsetzt die vielen Aufträge. Drei Räume mit Luftballons gestalten, fünf Räume mit je 7 selbstgebastelten Masken ausstatten, vier Klassen mit Konfetti und Girlanden schmücken und das Lehrerzimmer mit allem was man nur finden kann zu dekorieren, zur Verfügung gestellt wurden ihr 200 Luftballons, 50 Girlanden und 45 große Packungen Konfetti. Da fiel ihr etwas ein was nicht auf der Liste stand, aber das wichtigste von allem war: Den uralten Turnsaal schmücken. Der Turnsaal war das Herzstück der Schule wie es die Direktorin Frau Quengi zu sagen pflegte. Der Turnsaal war laut der Direktorin schon 57 Jahre alt. Die Schule hingegen wurde elf Jahre früher erbaut. Darauf war sie auch noch stolz, obwohl er eher einem alten großen Schuppen glich. Das hieße mal was denn zu putzen und schmücken. Zum Glück halfen auch andere Klassensprecher mit. Lina beschloss mit dem Turnsaal anzufangen. Er sollte schließlich glänzen, wenn alle  Eltern kommen. Also besorgte sie sich einen Besen und einen Eimer voll Wasser und begann. Jedoch war von den anderen  Klassen-sprechern keine Spur, was hieß das sie Alles alleine zu erledigen hatte. Doch kaum fing sie an musste sie einen Schlechten Schüler der 2.a eine Nachhilfestunde geben. Der Schüler oder besser gesagt die Schülerin hieß Ines und war schlechter als Lina dachte. Nach  einer guten Stunde aufwischen war es vollbracht…endlich! Nur noch die Fenster putzen und los geht’s mit dem Schmücken. Doch dann wurde sie leider wieder gestört und zwar von dem Mathematiklehrer, der unbedingt das Aufgabenheft von ihr haben, als ob das nicht warten könne! Nach der kurzen aber lästigen Störung holte Lina 17 lange Girlanden, 76 bereits aufgeblasene Luftballons und 16 riesige Packungen Konfetti. Bis  zu den Luftballons und Konfetti ging alles gut, doch dann passierte es. Lina stach mit ihren Bleistift von der Liste in 4 Luftballons nacheinander ab, die natürlich sofort zerplatzten und einen Riesenkrach verursachten. Laut fluchend riss sie die Konfetti Packung dann auch noch so auf, das die ganze Ladung Konfetti auf den Boden fiel.  Missmutig sammelte sie sie wieder ein und streute sie auf die Tische. Dann betrachtete sie zufrieden ihr Werk. Dabei dachte Lina: „ Warum muss eigentlich immer ich die ganze Drecksarbeit machen? Aber naja, sieht ja ganz schön aus. Jetzt fehlen nur noch die Leute.“ Aber fertig war sie noch lange nicht. Jetzt kamen erst die ganzen Klassenzimmer. Sie fing mit ihrer Klasse an. Leider begann wieder dasselbe Theater mit den Luftballons. Sie zerstach dieses Mal nur 2 hatte jedoch nur 10 da. Aber es ging sich aus. In der nächsten Klasse wiederholte sich das mit den Konfettis wieder. Dieses Mal verlor Lina jedoch ungefähr eine Packung Konfetti. Nach ungefähr zwei Stunden konnte sie die Zimmer mit Luftballons, Girlanden und Konfetti von der Liste streichen.

 

Jetzt musste sie noch fünf Zimmer die Masken basteln und diese auf die Fenster kleben. Dazu musste sie erst die benötigten Materialien kaufen. So fragte sie ihren Vater ob er sie nicht noch schnell zu einem Geschäft fahren könnte. Dieser stimmte zu und fuhr mit ihr los. Die erste Station war das Geschäft „Rosis laden“, dort gab es aber leider nur den Leim, der aber schon allein 6 Euro, was ziemlich viel war kostete. Dann ging es weiter zur Boutique von Sophie. Hier gab es alles andere für den Preis von 14 Euro. Dann fuhr Lina zurück in die Schule und bastelte los. Nach etwa zwei Stunden pro Maske war sie fertig.

 

Jetzt musste Lina sie nur noch aufhängen. Doch da passierte schon das nächste Unglück. Als sie einen Klebestreifen abriss, lies sie aus Versehen die Maske fallen, die anscheinenden nicht sehr stabil war und sofort in der Mitte auseinander brach. Lina wollte voller Wut mit ihrem Fuß noch rauf treten, als sie sich doch noch beherrschen konnte und die Maske wieder zusammen klebte. Nach einer sehr, sehr langen Zeit war sie dann endlich fertig. Erschöpft radelte sie nach Hause und lies sich auf das Sofa fallen. Sie gönnte sich ein kleines Nickerchen und machte sich dann fertig für das Bett. Diese Nacht schlief sie tief und fest und als sie am nächsten Morgen erwachte,  spürte sie all ihre Muskeln die sie gestern gebraucht hatte, und das waren nun mal alle.

 

Aber ihre schlechte Laune verging schnell wieder als Lina in die Schule ging, weil dort heute das Faschingsfest war, und von allen gefeiert wurde, weil sie den uralten Turnsaal so schön geschmückt hatte. Sie feierten alle mit ihren Kostümen, bis spät in die Nacht.

 

   

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