Chronik unserer Schule

Anfang der Hauptschule Schwanberg

  • Während es am Ende des 2. Weltkriegs im ganzen Bezirk nur eine einzige Hauptschule gab, verlieren sich die Anfänge der Volksschule Schwanberg im Dunkel der Geschichte.

  • Zu Beginn der 2. Republik wurde die Schulraumnot immer größer, sodass man 1951, wie schon mehrmals vorher, an die Errichtung eines Neubaues dachte. Damals besuchten übrigens bereits 80 bis 90 Kinder aus dem Sprengel die Hauptschule in Deutschlandsberg, was sie viel Fahrzeit und ihre Eltern Geld kostete. Der Volksschulleiter sowie einige seiner Kolleginnen und Kollegen unterrichteten zahlreiche weitere Schüler für die Ablegung einer HS-Prüfung als Privatisten, zusätzlich zur Lehrverpflichtung und ohne Bezahlung; man bezeichnete dies als „Hauptschulnotunterricht“. Die Gründung einer eigenen Hauptschule Schwanberg scheiterte damals am Widerstand der eingeschulten Gemeinden.

  • Ab dem 01. 10. 1955 wurde nun in Schwanberg die erste Hauptschulklasse geführt – als Außenstelle („Expositur“) der Hauptschule Wies, die bereits seit 1946 bestand. Volksschuldirektor Karl ROTHBART unterrichte 36 Kinder in den Hauptgegenständen und seine Kolleginnen betreuten diese in den Nebenfächern.

  • 1955bis 1958 wurde jenes Gebäude errichtet, das heute noch die Volksschule beherbergt. Die dann ebenfalls dort ansässige Hauptschule vergrößerte sich jedes Jahr um eine weitere Klasse, bis sie 1958/59 sozusagen vollständig war.

  • Am 18. 10. 1958 erfolgte die feierliche Eröffnung des Schulhauses. Die Hauptschule verfügte über vier Klassenräume im 1. Stock, ein Konferenzzimmer, ein Lehrerzimmer und zwei Handarbeitsräume.

  • Von der Marktgemeinde Schwanberg war währenddessen um die Zuerkennung einer selbständigen Hauptschule angesucht worden, was der Landesschulrat am 18. 12. 1958 auch genehmigte.

  • Im Schuljahr 1959/60 bestanden bereits zwei 1. Klassen. Die Zahl der Hauptschüler betrug insgesamt 147, manche von ihnen hatten einen Fußweg von mehr als zwei Stunden zurückzulegen. Am 01. 10. 1959 erfolgte nun auch die Trennung der Schulleitungen: Der bisherige Gesamtleiter, Direktor Karl ROTHBART, übernahm die Hauptschule, sein Kollege Alois IRCHER die Volksschule.

Neubau 1973


  • 1971bis 1973 wurde auf einem 9500 m2 großen Baugrund das heutige Hauptschulgebäude errichtet. Zusätzlich zu Schwanberg galten als „eingeschulte Gemeinden“: Hollenegg, Limberg, Gressenberg, Garanas, St. Peter, Wielfresen, Mainsdorf und Kruckenberg – die letzteren beiden bestehen nicht mehr. Das neue Schulhaus konnte am 08. 01. 1973 bezogen werden und wurde am 23. 06. 1973 feierlich eröffnet. Es diente 373 Kindern als Bildungsstätte.

  • 1982war die Hauptschule Schwanberg auf 17 Klassen mit insgesamt 402 Schülern angewachsen. Doch bald bekam auch sie den wohlstandsbedingten Geburtenrückgang zu spüren.

  • Am 02. 02. 1995 zog Direktor Helmut KOMETTER mit drei seiner Kollegen erstmals aus, um als Lichtmessgeiger für die Schule Geld zu sammeln.

  • Im Schuljahr 1996/97 stand der Hauptschule Schwanberg erstmals eine Sonderschullehrerin zur Verfügung, um Kinder mit Behinderungen im Verband einer Integrationsklasse zu unterrichten.

  • Von Juli bis September 1997, während der Sommerferien also, erfolgte der erste Schritt des Schulumbaues, der die Gemeinde und das Land 20 Millionen Schilling kostete. Die Klassenräume wurden von 45 auf 65 m2 vergrößert, gesundheitsverträgliche Bodenbeläge angeschafft, die Außenwände mit neuen Fenstern und einer zeitgemäßen Wärmedämmung versehen. Eine „Bio“-Anlage ersetzte die alte Elektroheizung und das Flachdach wurde endlich dauerhaft abgedichtet.

Umbau 1998



  • Im Sommer 1998 wurde die Umgestaltung des Hauptschulgebäudes abgeschlossen. Der straßenseitig errichtete Zubau erhielt einen eigenen Außeneingang in die Bücherei, darüber entstanden Räume für den EDV-Unterricht. Ein neuer „Medienraum“ dient auch Veranstaltungen aller Art, im Keller befinden sich Archivräume. Der Turnsaal wurde ebenfalls den Erfordernissen angepasst, sogar eine „Zuschauergalerie“ steht nun zur Verfügung. Ergänzend dazu bemalten Schülerinnen und Schüler die Pausenhalle mit bunten Bildern – der graue Zweckbau erhielt mehr und mehr ein freundliches, kindgerechtes Gesicht.
 
 

 

   

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